Databoard: Google stellt Infografik-Tool vor

VonFalk Hedemann

Databoard: Google stellt Infografik-Tool vor

Google hat mit dem Databoard ein neues Tool vorgestellt, mit dem Zahlen und Statistiken als Infografik aufbereitet werden können. Besonders interessant dabei: Google liefert die Datenbasis gleich mit, indem eine ganze Reihe von Studien integriert sind, aus denen sich die passenden Zahlen ganz einfach mit wenigen Klicks übernehmen und zu eigenen Infografiken zusammenstellen lassen.

Google Databoard: Infografiken einfach gemacht

Der Umgang mit Daten und Statistiken wird schnell zäh und mühsam, wenn man es bei den reinen Zahlen belässt. Bereitet man die Daten, Zahlen und Statistiken jedoch optisch ansprechend auf, so bekommt man sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Studien mit interessanten Zahlen gibt es reichlich, doch deren Aufbereitung eignet sich nicht immer für Infografiken.

Mit dem Databoard von Google werden diese beiden Problemstellungen quasi mit einem Handstreich erledigt. Das Databoard beinhaltet Keyfacts aus namhaften Studien, die beispielsweise von Nielsen erhoben wurden. Die Zahl der Studien ist zum Start mit lediglich vier Mobile-Studien noch sehr überschaubar, aber es dürften schon bald weitere Studien und weitere Bereiche hinzukommen.

So kündigt Google selbst das Infografik-Tool an:

Need some stats for a presentation? You shouldn’t have to go data mining. We’ve created this interactive tool to help you quickly find what you need from our vast archives of industry-leading research. It’ll even help you tell a story from the stats, turning selected charts and data points into infographics that you can share.

Google Databoard: Für die fertigen Infografiken fehlt noch eine Exportfunktion.

Google Databoard: Für die fertigen Infografiken fehlt noch eine Exportfunktion.

Die fertigen Infografiken lassen sich momentan per E-Mail verschicken und über Google+, Facebook und Twitter sharen. Auch kann die URL kopiert und weitergereicht werden. Hier sollte Google noch eine einfache Möglichkeit zum lokalen Speichern und zum Einbetten der Infografiken nachlegen. Ansonsten halte ich das Databoard für ein gutes, aber noch ausbaufähiges Tool.

Hier das offizielle Video dazu:

Update: Thomas Hutter hat noch ein Google-Webinar zum Databoard gefunden, hier der Link. Danke an Florian Muff für den netten Hinweis 😉

Über den Autor

Falk Hedemann editor

4 Kommentare bisher

KhalilEingestellt am1:48 pm - Jul 11, 2013

@ausbaufähig
Leider viel zu us-lastig. Zum einen ist da die Sprache. Nicht überall kommt es gut an, bei einem deutschsprachigen Vortrag englischsprachige Daten und Grafiken zu präsentieren.

Zum anderen sind es die Daten. Viele (wenn nicht alle) der Studien und Ergebnisse, besonders aber die die in Zusammenarbeit mit der Ipsos MediaCT erhoben wurden, basieren ausschließlich auf Aussagen und Handlungen von US-Konsumenten.

Das hört sich dann zwar alles so toll an, aber wenn die Zuhörer nach der Datengrundlage fragen (die sollte eigentlich immer unter der Grafik stehen), verlieren die Zahlen doch schnell an Aussagekraft.

Aber das Alles kann sich ja noch ändern. Und bis dahin ist es ein nettes Spielzeug;-)

Liebe Grüße

Khalil

Databoard: So sieht Googles neues Tool zum Basteln von Infografiken aus » t3nEingestellt am12:03 pm - Jul 12, 2013

[…] Mangelhaft ist lediglich die aktuelle Anzahl an Studien sowie dessen thematische Bandbreite, bemängelt auch Falk Hedemann. Zur Auswahl stehen derzeit nur vier Untersuchungen, allesamt zum Thema […]

hemlis, Graph Search und Sexismus – crowdmedia – Digital Content MarketingEingestellt am2:57 pm - Jul 12, 2013

[…] auch jeder Zeit entfernen, sodass es auch auf der Website verschwindet…Google stellt mit dem Databoard ein neues Tool vor, mit dem es recht einfach sein soll informative und gut aussehende Infografiken […]

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